Chronik der DJK Abenberg
Am 16. September 1920 wird in Würzburg die „Deutsche Jugendkraft – Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen“ gegründet. In den harten Nachkriegsjahren ging die DJK Abenberg aus dem Jugendverein (gegründet 1912) und dem 1914 gegründeten Katholischen Gesellenverein (der späteren Kolpingsfamilie Abenberg ) hervor.
Die Zeichen der Zeit wurden in Abenberg sehr schnell erkannt, denn in der Diözese Eichstätt gibt es nur zwei Vereine, die auf das Gründungsjahr 1920 zurückblicken können, dies sind die DJK Eichstätt und unsere DJK Abenberg.
Der erste Vorsitzende des DJK-Verbandes, Carl Mosterts, formulierte die Zielsetzung für die Mitglieder der großen DJK-Gemeinschaft wie folgt:
„Die Gründung der Deutschen Jugendkraft soll die leiblichen (=Sport), geistigen (=Gemeinschaft) und moralischen (=Glaube) Kräfte seiner Mitglieder stärken“.
Diese drei grundlegenden Säulen aller DJK-Vereine (Sport, Gemeinschaft und Glaube), sind auch nach mehr als 100 Jahren noch aktuell und prägen unsere DJK-Gemeinschaft. Weitere Ausführungen dazu unter: „DJK - Was ist das“.
Ein vielseitiges Sportangebot und die Vermittlung von gesellschaftlichen Grundwerten, wie etwa die Förderung des Gemeinschaftsbewusstseins, stehen damit im Vordergrund des ganz- heitlichen Bildungskonzeptes der DJK-Vereine und ihrer Mitglieder.
Wie die oben genannte Zielsetzung von Carl Mosterts und die damit beschriebenen drei Säulen in der DJK Abenberg bisher umgesetzt und gelebt wurden, soll die nachfolgend geschilderte Vereinsgeschichte aufzeigen.
1920 - 1959
1920
In Abenberg wird durch junge Männer, die nach dem 1. Weltkrieg die Fußballspiele des 1. FCN und der Spielvereinigung Fürth gegen internationale Gegner miterlebten, das Fußballspiel „heimisch“ gemacht.
Diese jungen Männer legten vom „sauer“ verdienten Gesellenlohn zusammen, um den Kauf eines Fußballes und der ersten Vereinstrikots zu finanzieren.
Die Bälle waren damals wohl noch nicht so perfekt wie heute. Denn schon im ersten Jahr trägt der Vereinskassier Adolf Kuhn in das gemeinsam geführte Kassenbüchlein ein „für die Reparatur eines Balles 6,00 Mark bezahlt“.
Im Tor stand der Gründungsvorstand des Vereins (von1920 bis 1928) Franz Kornbacher Senior. Er berichtet, dass er seinen grauen Torwartpullover an seinen Torwartnachfolger Heinrich Schübel „weitervererbt“ hat.
Ein Markenzeichen der DJK Abenberg war und ist das Bestreben, gute und zeitgemäße Sportanlagen zu besitzen. Die erste „Fußballarena“ war das „Druidenespan“ am Feldweg in Richtung Dürrenmungenau. Damals ein ausreichendes, wenn auch manchmal glitschiges Terrain, denn es diente im Sommer unter der Woche als Weideland.
1921
Der damalige Stadtpfarrer Johann Sperber schreibt in seinen Aufzeichnungen im März: „Sport und Turnen wird auch hier (durch die DJK) endlich besser gepflegt“. Sperber verzeichnet ferner ein sehr gutes Freundschaftsspiel der 1. und 2. Fußballmannschaft gegen die DJK Concordia Fürth (damaliger süddeutscher DJK-Meister). Gespielt wird am 28. März 1921 (Ostermontag). Das Ergebnis ist nicht bekannt.
Die Kassenausgaben sind in der Gründerzeit nicht unerheblich. Unter anderem sind Schiedsrichterausgaben vom 8. Oktober in Höhe von 9 Mark und 10 Pfennig für einen Schiedsrichter aus Schwabach vermerkt.
1922
Für das Protokollbuch, das leider in der NS-Zeit verloren gegangen ist, gibt der Kassier am 25. Februar 16 Mark aus.
Zu den Auswärtsspielen wird zumeist das Fahrrad oder gelegentlich die Eisenbahn genutzt.
1923-1929
Der zweite DJK-Sportplatz befindet sich auf dem Galgenberg, auf dem Wiesengelände des Geim-Grundstückes (später Schieder-Schellhorn).
Oberlehrer Eduard Dechant schildert, wie mühsam es ist, den Platz überhaupt herzurichten. Idealzustände konnten nie erreicht werden. Der vorhandene Lehmboden zog bei Regen oder Nässe den Akteuren regelrecht die Schuhe aus. War es längere Zeit trocken, stieg die Verletzungsgefahr auf dem dann sehr harten Boden erheblich an.
Vorstandsnachfolger von Franz Kornbacher Senior wird 1928 Leo Schütz. Er führt die DJK Abenberg bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten im Jahre 1935.
1930
Anfang der 30er Jahre wird das städtische Grundstück südlich des Gemeindeweihers, bis dahin als Sandgrube und Weide genutzt, die „neue Heimat“ und damit die dritte Spielstätte der DJK Abenberg.
Erhebliche Bodenbewegungen (in Handarbeit) waren notwendig um ein Sportfeld zu schaffen, das den Namen Sportplatz einigermaßen verdient. Die Arbeiten gehen insgesamt nur langsam voran, denn man „werkelt“ nur an den Samstagen.
1931
In diesem Jahr werden insgesamt 226,20 Mark für den ersehnten Sportplatz ausgegeben. Das waren weit mehr als 60 Prozent der gesamten Jahreseinnahmen des jungen Vereins. Auch in den darauffolgenden Jahren verschlingen die Ausgaben für den gewünschten Sportplatz den größten Teil der jeweiligen Jahreseinnahmen.
Ein weiterer großer Ausgabenposten sind die Fußbälle. Am 2. November 1930 werden 23 Mark und am 28. Februar 1931 sind es sogar 26 Mark, die jeweils für einen Fußball ausgegeben werden.
Besonders hervorgetan haben sich beim Arbeitseinsatz folgende Personen: Hans Kuhn, Adolf Kuhn, Franz Heckl und der damalige Vorstand Leo Schütz.
1932
Die Weltwirtschaftskrise mit einer sehr hohen Arbeitslosenzahl nimmt immer schlimmere Ausmaße an. In dieser Zeit wird der Sportplatzbau durch „Arbeitslosenhilfemaßnahmen“ intensiviert und damit beschleunigt.
1933
An Pfingsten dieses Jahres wird der Sportplatz feierlich eingeweiht. Oberlehrer Dechant vermerkt in seinen heimatgeschichtlichen Aufzeichnungen: „Festzug zum Sportplatz am Spalter Straße (seit 1946 Sportgelände des SV Abenberg).“
Stadtpfarrer Sperber hält die Weiherede.
1934
Nur ein Jahr kann sich die DJK Abenberg am mit viel Aufwand und großen finanziellen Opfern erbauten Sportgelände erfreuen.
Die freien und kirchlichen Jugend- und Sportvereinigungen, aber auch die Arbeitersportvereine müssen ihre Selbstständigkeit aufgeben und werden in die NS-Organisation eingegliedert, sozusagen „gleichgeschaltet“.
1935
Im Schutze des Konkordates (Vertrag zwischen der NS-Regierung und dem Vatikan über die gegenseitigen Beziehungen) kann die DJK-Gemeinschaft noch bis August 1935 tätig sein. Danach wurde der DJK-Verband und damit auch die DJK Abenberg verboten.
Unser DJK-Sportplatz dient dann vor allem den Schulsport-Wettkämpfen und den Aufmärschen der Hitlerjugend.
1958
Die Wiedergründung der DJK Abenberg erfolgt am 11. Mai 1958 durch 23 junge, sehr engagierte Personen.
An der Gründungsversammlung kann der erkrankte Franz Saller und der bei einer Tagung in Würzburg weilende Franz Kornbacher Junior nicht teilnehmen. Die beiden entschuldigten Personen erhöhen die Zahl der Gründungsmitglieder faktisch auf 25.
Der nachfolgend abgebildete Brief des Bayerischen Landessportverbandes vom 17.07.1958 ist die Bestätigung des Aufnahmeantrages der DJK Abenberg vom 13.06.1958.
Die Zielsetzung der Sportbewegung Deutsche Jugendkraft ist seit 1920 gleichgeblieben. Neben der körperlichen Ertüchtigung sollen auch die erzieherischen Werte des Sports für die Bildung der ganzheitlichen Persönlichkeit bewusst und lebendig gemacht werden. Außerdem sollte das Gemeinschaftsbewusstsein geweckt und gepflegt werden.
Im Gründungsprotokoll von Schriftführer Willy Göpfert ist zu lesen, dass die Vorstandschaft der Hoffnung Ausdruck gibt, „mit vereinten Kräften die schwierigen Aufgaben des neuen Vereins zu meistern“.
Als sogenannte „Motoren“ der Wiedergründung und der Anfangsjahre können der damalige Geistliche Beirat (1958-1964) Kaplan Josef Warganz und der zum 1. Vorsitzenden (1958-1960) gewählte Franz Höfling bezeichnet werden.
Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, welch rasante Entwicklung die DJK Abenberg nehmen wird.
Am 29. Mai zählt der junge Verein bereits 80 Mitglieder. Bei der ersten DJK-Monatsversammlung am 05. Juni kann ein Mitgliederstand von 106 Personen verzeichnet werden.
Nach sechs Monaten nutzen bereits 178 Mitglieder das für die damalige Zeit vielseitige Sportangebot des jungen Vereins.
In Abenberg und in den Nachbarorten besteht einerseits ein großes Interesse an sportlicher Betätigung, aber andererseits auch ein Bedürfnis nach Gemeinschaftserlebnissen mit christlicher Orientierung. Das familienorientierte Angebot der DJK Abenberg umfasst in den Anfangsjahren die Abteilungen Leichtathletik, Tischtennis und Fußball.
Am 08. November findet ein großer „Bunter Abend mit Spiel und Spaß“ im Schieleinsaal statt. Diese „Bunten Abende“ haben bis weit in die 70er Jahre hinein Bestand und werden weitgehend von Mitgliedern der DJK Abenberg gestaltet.
1959
Am südwestlichen Stadtrand, an der Spalter Straße entsteht das neue Sportgelände. Am 13./14. Juni wird ein gelungenes Sportfest mit anschließendem Ehrenabend im Festzelt gefeiert.
Festabend, Wettkämpfe und Festzug bilden einen würdigen Rahmen für die Einweihung des sogenannten „Züblin-Sportplatzes“.
Dies ist bereits der vierte DJK-Sportplatz in der Vereinsgeschichte. Dieses großartige Sportfest mit Musikbegleitung war dann mutmaßlich der Auslöser für die Gründung des Spielmannszuges. Dieser wird durch den blasmusikbegeisterten ersten Vorstand Franz Höfling (Abteilungsleiter des Spielmannszuges bis 1961) in der DJK-Familie etabliert.
Durch die fachkundige Anleitung von Franz Höfling erlernen die jungen Musiker das Musizieren auf Querflöte, Trommel, Fanfare, Becken und Lyra. Unterstützung erfährt der junge DJK-Spielmannszug u. a. durch den TV 1848 Schwabach. Nach intensiver Probenarbeit erfolgt der erste öffentliche Auftritt an Weihnachten im damaligen „Schielein-Saal“.
Am 30.08. ist die 1. Fußballmannschaft zur Sportplatzeinweihung bei der DJK Concordia Fürth eingeladen. Das „Rückspiel“ (siehe 1921) beim ehemaligen süddeutschen DJK-Meister endet mit einem 3:3.
1960 - 1969
1960
Am 01.01. dieses Jahres zählt der Verein bereits 238 Mitglieder.
Unter den “Idealisten“ im jungen Verein (v. a. in der Vorstandschaft) und den engagierten Musikern des Spielmannszuges (diese Musiker planen eine eigene Abteilungssatzung mit „gewisser“ Eigenständigkeit) kommt es wegen dieser Satzungsfragen und der sich daraus ergebenden Kassenzuständigkeiten zu Meinungsverschiedenheiten. Aus damaliger Sicht waren sie unüberbrückbar. Als Folge dieser Meinungsverschiedenheiten tritt der 1. Vorstand und gleichzeitige Abteilungsleiter des Spielmannszuges am 25.03.1960 vom Amt des 1. Vorstandes zurück.
Konrad Hallmeyer wird am 22.05.1960 zum 1. Vorsitzenden der DJK Abenberg gewählt. Er übt das Amt bis zum 27.05.1961 aus.
Das Sportgelände (der erste und einzige Sportplatz in Abenberg mit Sandrundbahn und einem kleinen Umkleidehäuschen) muss aufgegeben werden. Das Züblin-Werk, mit Stammsitz in Kehl am Rhein, errichtet hier ein Zweigwerk. Diese Industrieansiedlung bringt für das eher strukturschwache Abenberg mehr als 100 Arbeitsplätze.
Es ermöglicht vielen Familien aus Abenberg und Umgebung vor Ort ein vernünftiges Einkommen zu erzielen. Das weitläufige Areal des Züblin-Werkes wird jetzt, z. B. von der Schmidt-Bäckerei und anderen Betrieben, genutzt.
Der stadteigene Sportplatz des 1946 neu gegründeten Sportverein Abenberg (wie oben beschrieben, wurde dieser Sportplatz bereits in den Jahren 1933 bis 1935 von der DJK Abenberg als Spielstätte genutzt) und ein Wiesengrundstück an der jetzigen Kreisstraße von Obersteinbach nach Untersteinbach gelegen, dienen in den nächsten Jahren als Ausweichplätze für die Fußballspiele. Die „Stengelwiese“ (als sogenanntes „Waldstadion“ in die Analen eingegangen) ist damit der fünfte Sportplatz, den die DJK Abenberg für ihre Heimspiele nutzt. Hier findet auch das erste „Derby“ zwischen der DJK Abenberg und dem SV Abenberg statt.
Für eine dauerhafte „Heimat“, ergab sich nach intensivem Suchen nach einem geeigneten Gelände für unsere DJK Abenberg, eine Lösung. Südlich der Rother Straße wurde im Tauschweg ein Acker von Heinrich Schübel für den heutigen vorderen Sportplatz erworben.
Der DJK-Spielmannszug hat seinen großen öffentlichen Auftritt am 12. Juni beim 90-jährigen Gründungsfest des Krieger- und Veteranenvereins Abenberg.
1961
Der Großteil der oben genannten aktiven Musiker treten zusammen mit ihrem Abteilungsleiter am 02.02.1961 aus der DJK Abenberg aus und wechseln zum Sportverein Abenberg. Aus diesem Spielmannszug ist die Original Abenberger Blasmusik (OAB) hervorgegangen.
Die Leitung des DJK-Spielmannszuges übernimmt Karl Biburger. Er baut den Spielmannszug mit den verbliebenen erwachsenen Musikern und vielen jungen Musikbegeisterten mit Energie und fachlichem Können wieder auf und aus. Der erste öffentliche Auftritt mit dem neuen Dirigenten findet im Dezember wieder im „Schielein-Saal“ statt.
Durch die Tatkraft von Karl Biburger und der Bereitschaft der jungen Musiker war damit die Grundlage für den Weg zum Musikzug mit der Qualität, die wir bis heute erfahren dürfen, geschaffen. Karl Biburger dirigiert 30 Jahre die DJK Blasmusik.
Robert Biburger wird am 28.05. zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er begleitet dieses Amt mit Umsicht und Weitblick bis zum 09.05.1969. Wegen seiner Verdienste für die DJK Abenberg wird Robert Biburger anschließend zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Kurz vor dem 40-jährigen Wiedergründungsfest stirbt Robert Biburger am 2. Mai 1998.
1962
281 Personen sind am 01.01.1962 Mitglied der DJK Abenberg.
Mit dem bereits 1960 erworbenen „Schübelacker“ war nach langer Suche der sechste und damit jetzige Standort für unser DJK-Areal gefunden. Heinrich Schübel, selbst ein ehemaliger DJK-Torhüter in den 20er Jahren, stellt wie oben beschrieben, sein landwirtschaftliches Grundstück zur Verfügung.
Die angrenzenden Grundstückseigentümer zeigten, insbesondere bei den Erweiterungen, großes Verständnis und verkaufen Flächen an die DJK Abenberg. Dies sind: Josef Arnold, Johann Arnold, Felix Kuhn, Wally Friedrich, Lina Nagel und die Stadt Abenberg.
Nur auf diese Weise kann das Sportzentrum der DJK Abenberg in der heutigen Form überhaupt entstehen. Der damalige Stadtpfarrer Dr. Alois Mauderer führt am 10. Juni, im Rahmen eines Gottesdienstes, die kirchliche Platzweihe durch. Anschließend wird das erste Fußballturnier mit 4 Mannschaften ausgetragen.
Unter schwierigsten Bedingungen werden die Strom- und Wasserleitungen von der Rother Straße aus zum DJK-Gelände verlegt. Als erstes Gebäude wird in der nordwestlichen Ecke des Grundstückes ein kleines Geräte- und Umkleidehäuschen mit den Abmessungen 9,50 m x 4,00 m errichtet. Mit einem kleinen Holzofen kann der Raum beheizt werden. Ein kleiner Wassertrog im Freien dient als Waschgelegenheit.
1963
Am 12.03. findet im Schieleinsaal ein bis heute einmaliges Ereignis statt. Carl Kaufmann, Weltrekordler und Silbermedaillengewinner über 400 m bei den Olympischen Spielen von 1960 in Rom, kann für einen Lichtbildervortrag gewonnen werden. Fans aus dem gesamten Frankenland lauschen seinen Worten und genießen die musikalische Umrahmung durch den DJK- Spielmannszug.
Nach geduldiger Aufbauarbeit von Anton Hufmann sen. und Josef Mohrholz gelingt der 1. Fußballmannschaft bereits nach 5 Jahren der Aufstieg aus der damaligen C-Klasse in die B-Klasse. Erfolgstrainer dieser Mannschaft ist Karl Hiltl.
1964
Das Bayerische DJK-Landessportfest in München wird durch den Abenberger Spielmannszug gestaltet und durch die Leichtathletik-Goldmedaillen in den Disziplinen Speer, Diskus, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen und Schleuderball von Helga Wechsler (geb. Hufmann) bei der weiblichen Jugend richtig „vergoldet“. Dazu kommt noch die Silbermedaille über 100 Meter.
Bei der Jahreshauptversammlung wird ein Mitgliederstand von 302 bekannt gegeben.
1965
Beim DJK-Bundessportfest in Düsseldorf gewinnt Helga Wechsler in den Disziplinen Speer- und Diskuswurf zwei Goldmedaillen. Im Weitsprung erringt sie die Silbermedaille. Der DJK-Musikzug wirkt im Düsseldorfer Rheinstadion bei der musikalischen Gestaltung mit.
1966
Die Abteilung Faustball wird gegründet und wirkt einige Jahre erfolgreich. Edgar Herdeis und Karl Zimmermann motivieren über einige Jahre hinweg diese Hobbygruppe.
Der 1. Herrenmannschaft der Tischtennisabteilung gelingt der Aufstieg in die Kreisliga.
Helga Hufmann wird in die Jugend-Europa-Auswahlmannschaft berufen.
In diesem Jahr erscheinen die ersten Informationsschriften mit dem Titel „Wisst Ihr schon…..“, sie sind die Vorläufer der Sportlerpost, die ab 1969 (mit Unterbrechung von 1986 bis 1993) bis 2008 erscheint.
1967
Die Mitgliederzahl erreicht in diesem Jahr 343 Personen.
1968
Die DJK Abenberg kann auf 10 Jahre Wiederbestehen zurückblicken. Fast 400 Mitglieder und unsere Gäste können vom 12. bis 14. Juli dieses Jubiläum mit Unterhaltungsabend, Festabend, Festzug und Festgottesdienst feiern.
Die Schülermannschaft der Fußballabteilung erringt mit Trainer Hubert Haas die DJK-Diözesan-Meisterschaft in Ingolstadt.
1969
Adolf Heinloth übernimmt am 10.05. für ein Jahr als Vorstand die Geschicke des Vereins. In den nachfolgenden Jahren stellt er sich als Abteilungsleiter in den Dienst der Fußballabteilung.
Die 1962 im Eiltempo errichteten Umkleideanlagen erweisen sich für den vielfältigen und sich ständig vergrößernden Sportbetrieb als zu klein. Die Planungen für ein repräsentatives und zeitgerechtes Sportheim werden aufgenommen.
Zum Jahreswechsel erscheint erstmals die bereits erwähnte Informationsschrift Sportlerpost.
1970 - 1979
1970
Karl Biburger wird am 30.05. zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Er begleitet diese wichtige Amt 23 Jahre lang. Eine Zäsur ergibt sich durch seinen plötzlichen Tod am 25. November 1993.
Die Mitgliederzahl ist auf 403 Personen angestiegen.
1971
Oskar Wechsler führt die 1. Fußballmannschaft innerhalb eines Jahres an die Spitze der B-Klasse.
Die Fußball-A-Jugend wird mit Trainer Toni Hufman erstmals DJK-Bayernschildsieger in Regensburg und ist damit die beste DJK-Jugendmannschaft in Bayern.
Karlheinz Hiltl initiiert die Trimm-Spiele-Volkswanderung. Am 16. Oktober 1971 nehmen 294 Personen an den Trimmspielen teil. Der Erlös der ersten Veranstaltung wird für die Sanierung der Sportplatzbeleuchtung verwendet. Ab 1972 firmieren sie als Internationale Volkswandertage und sind jahrzehntelang Bestandteil des DJK-Sportangebotes.
Die Teilnehmerzahl beträgt 1972 mehr als 2.800 Personen. Im Jahr 1975 nehmen 5.300 Personen an dieser Veranstaltung teil. 1978 sind es nochmals 5.000 Teilnehmer. Danach pendeln sich die Teilnehmerzahlen zwischen 3.000 und 3.500 ein.
1972
Im Mai dieses Jahres sind die seit 1969 laufenden Planungen und Vorarbeiten für den Bau eines Sportheimes inklusive einer Bundeskegelbahn am Asbacher Weg abgeschlossen.
Mit viel Eigeninitiative wird der Bau des Sportheimes und der Kegelbahn (2-Bahnenanlage) in Angriff genommen.
In Rosenheim wiederholt die Fußball-A-Jugend ihren Erfolg vom Vorjahr und wird erneut DJK-Bayernschildsieger.
Die DJK-Blasmusik und die Original Abenberger Blasmusik spielen anlässlich des 40jährigen Priesterjubiläums von Stadtpfarrer Willibald Schrötz gemeinsam am Kirchplatz. Damit gelingt im Juli dieses Jahres der erste noch mühsame Schritt aufeinander zu.
1973
Im Januar sind die Rohbauarbeiten am Sportheim weitgehend abgeschlossen.
Die 1. Fußball-Jugendmannschaft wird Kreismeister des Gesamtkreises Jura.
Anfang Dezember sind die beiden Kegelbahnen betriebsbereit. Damit ist die sportliche Basis für die Kegelabteilung geschaffen. Zur Gründungsversammlung der Kegelabteilung am 17.12. sind 22 interessierte Personen erschienen. Wolfgang Krach wird zum ersten Abteilungsleiter der Sportkegler gewählt.
Die Einweihung der Sportgaststätte und der Bundeskegelbahnen erfolgt am 30.12. durch Stadtpfarrer Willibald Schrötz.
Am 14.01.1974 wird die Aufnahme der Sportkegler in den Bayerischen Sportkegelverband beantragt.
1974
Die 1. Fußballmannschaft erreicht im Juni erstmals eine Abenberger „Fußball-Traumgrenze“ und zwar den Aufstieg in die damalige A-Klasse. Unter Spielertrainer John Scherfese gelingt dem Vizemeister dieser großartige Erfolg mit einem 2:1 Sieg im Relegationsspiel gegen die DJK Pollenfeld.
Die Fußball-Kleinfeldabteilung mit E- und F-Jungendmannschaften wird gegründet.
Die Tischtennisabteilung kann zwei Aufstiege vermelden. Die erste Damenmannschaft spielt in der nächsten Saison in der 2. Mittelfränkischen Bezirksliga und die erste Herrenmannschaft in der 1. Kreisliga. In den beiden darauffolgenden Jahren gelingt den Herren der Durchmarsch in die 3. und dann 1976 in die 2. Bezirksliga.
Vom 02. - 04. August wird das neue DJK-Sportheim eingeweiht. Es hat sich mittlerweile zu einem Treffpunkt sowohl in sportlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht entwickelt.
Die Mühen der nahezu 24.000 Arbeitsstunden, geleistet durch Idealisten und treue Mitglieder der DJK Abenberg, haben sich also gelohnt.
Am 2.10. wird die Gymnastikabteilung der Damen unter der Leitung der damaligen Frauenbeauftragten und Übungsleiterin Marianne Biburger gegründet. 10 Damen und 12 Mädchen nehmen am ersten Übungsabend teil.
Auch bei der Mitgliederentwicklung geht es weiterhin voran. Norbert „Jimmy“ Potratz kann als 500. Mitglied präsentiert werden.
1975
Neuer Fußball-Jugendtrainer wird Roland Edel aus Schwabach. Er führt die überragende Jugendarbeit von Toni Hufmann fort. Toni bleibt dem Verein bis 1984 als Jugendleiter erhalten.
Beispielhaft sollen Artur Bayerlein, Karlheinz und Georg Hallmeyer, Hans Hofmann, „Hannes“ Hager, Gunther und Marco Hufmann genannt werden, die zu späteren Leistungsträgern der 1. Mannschaft geformt werden.
Der 1. Kegelherrenmannschaft mit den Spielern Anton Bachmann, Richard Einzinger, Gerhard Heßlinger, Wolfgang Krach, Hans Kuhn, Josef Paul und Erwin Riedl gelingt der Aufstieg aus der C-Klasse in die B-Klasse.
1976
Die Fußballherrenmannschaft wird mit 2 Punkten Rückstand (bei besserem Torverhältnis) auf den TV 21 Büchenbach Vizemeister in der A-Klasse. Der Aufstieg in die Bezirksliga Mittelfranken-Süd wird damit knapp verpasst.
Die 1. Fußball-Jugendmannschaft wird Vizemeister der Diözese Eichstätt.
Die Abteilung Skisport, unter DSV-Übungsleiter Franz Heckl, wird gegründet und findet schnell beachtlichen Zulauf. Skigymnastik und Skifreizeiten sind viele Jahre Bestandteil des Sportangebotes der DJK Abenberg.
1977
Den Fußballern gelingt mit ihrem sehr erfolgsorientierten Trainer Willi Müller erstmals als überlegener A-Klassenmeister der Aufstieg in die damalige Bezirksliga Mittelfranken. Betrachtet man den sportlichen Aspekt, war dies eine enorme Leistung für den nicht gerade finanzstarken Verein.
Die 1. Jugendmannschaft wird Diözesanmeister und ist damit die beste Jugendmannschaft in der Diözese Eichstätt.
Von der Vielzahl der mitgestalteten Bundessportfeste werden vor allem das in diesem Jahr in Mainz und das von 1985 in Ingolstadt in Erinnerung bleiben. Die DJK-Musiker gestalten den Galaabend, mit dem allseits bekannten Moderator Dieter Kürten, mit. Weitere Mitwirkungsmöglichkeiten ergeben sich 1989 in Dortmund und 1993 in Bamberg.
Die Sportkegler verwirklichen erstmals den Aufstieg in die A-Klasse.
Die Tennisabteilung ist seit diesem Jahr nicht mehr aus dem DJK-Vereinsleben wegzudenken. Unter der Leitung von Christian Braun und Christian Helbig werden die ersten beiden Tennisplätze und ein „Tennishäuschen“ gebaut. Ein dritter Platz vervollständigt seit 1983 die imposante Tennisanlage.
Alois Ladurner verstärkt die 1. Kegelherrenmannschaft. Ihr gelingt der Aufstieg aus der B-Klasse in die A-Klasse.
Die Mitgliederzahl ist auf 675 Personen angewachsen.
1978
Im ersten Jahr nach dem Aufstieg belegt man den dritten Platz in der Bezirksliga Mittelfranken-Süd.
Nach drei Siegen auf Bezirksebene (TV Leinburg 2:0 n. V., DJK Mitteleschenbach 2:1 und FSV Stadeln 3:0) ziehen die Fußballer in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Als Gegner wird der Erstliga-Aufsteiger Darmstadt 98 zugelost.
Am 05.08 verabschiedet man sich bei den „Lilien“ im Stadion am Böllenfalltor mit einem sehr achtbaren 1:4 aus diesem Wettbewerb auf Bundesebene.
Sehr erfolgreicher Damenfußball wird ab 1978 bei der DJK Abenberg über ein Jahrzehnt lang gespielt. Besonders erfolgreich war die Saison 1983/84 (siehe dort).
Das zweite Fußballfeld der DJK Abenberg wird eingeweiht.
Der Damenmannschaft der Kegelabteilung gelingt der Aufstieg in die Kreisklasse Fürth/Langenzenn/Schwabach.
Der Verein kann 20 Jahre nach Wiedergründung sein 700. Mitglied begrüßen. Die Jubiläumsfeierlichkeiten finden am 11.06. (Fußballturnier um den Karl-Hiltl-Gedächtnispokal) und vom 16.06 – 18.06. statt. Herausragendes Ereignis ist dabei das Großkonzert am Stillaplatz mit folgenden Teilnehmern: TV 1848 Schwabach, Spielmannszug Jahn Forchheim, Spielmannszug TV Schierling, Kolpingia Gerolfing, Musikzug Schweinfurt, Original Abenberger Blasmusik und dem gastgebenden Musikzug der DJK Abenberg.
Mitte der 70er Jahre entsteht die Idee, eine AH-Mannschaft (Alte Herren) zu gründen. Reinhold Böhm ergreift 1978 die Initiative und begeistert ehemalige Spieler der DJK Abenberg. Das erste Spiel wird am Kirchweihsamstag gegen Diana Nürnberg ausgetragen. Ende 1979 engagiert sich Helmut Pellissier als Trainer und Mitorganisator. „Highlights“ sind mit Sicherheit die Spiele gegen die Altliga-Mannschaft des 1. FCN (siehe Anmerkungen im Jahr 1984) und die tschechische Funktionärsmannschaft von Slavia Prag im Jahr 1984.
1979 verbringt man einige Tage in der „Goldenen Stadt“ und trägt das Rückspiel aus.
1979
Die Fußballmannschaft wird mit 46:18 Punkten und einem Torverhältnis von 80:48 Meister der Bezirksliga-Süd.
Im Endspiel um die Bezirksmeisterschaft gegen die wesentlich finanzkräftigere SpVgg Jahn Forchheim (Meister der Bezirksliga Nord) geht es um den direkten Aufstieg in die Landesliga Mitte (zu diesem Zeitpunkt die zweithöchste Amateurliga).
Auf dem neutralen Platz in Langenzenn verpasst man nach einer 1:2 Niederlage (nach Verlängerung und Siegtor in der 117. Spielminute für Jahn Forchheim) denkbar knapp den direkten Aufstieg in die Landesliga Mitte.
Auf der neutralen Anlage des SC Pommelsbrunn wird der Post SV Regensburg mit 4:1 besiegt. Das alles entscheidende Spiel zur Ermittlung des vierten Aufsteigers (neben Jahn Forchheim, SV Weiden und SC Zwiesel) findet in Kelheim gegen die SpVgg Landshut statt. Nach einer 0:2 Niederlage ist der Traum vom Landesligaaufstieg endgültig ausgeträumt.
Die abschließende 0:1 Niederlage gegen den A-Klassisten SV Heng verhindert die Wiederholung des Einzuges in die DFB-Pokal-Hauptrunde auf Bundesebene. Vorher hatte man auf Bezirksebene den TSV Wassertrüdingen (5:3) und den TV Hilpoltstein (6:2) bezwungen.
Die Jugendmannschaft verliert das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Kreisliga Nord gegen den TV 1848 Schwabach.
Die 1. Kegelherrenmannschaft mit den Spielern Anton Bachmann, Max Edelhäuser, Richard Einzinger, Gerhard Heßlinger, Alois Ladurner, Josef Paul und Georg Rittweger wird Meister der A-Klasse und ihr gelingt der Aufstieg in die Kreisklasse Fürth/Schwabach.
1980 - 1989
1980
Unter dem Motto „Sport für Jedermann“ wird auch Männergymnastik angeboten. Die Abteilung ist bis 1983 aktiv und wird 1991 mit dem Motto „Fit mit 50 Plus/Minus“ „wiederbelebt“.
Die Fußballdamen erreichen in der Saison 1979/80 als Meister der Kreisliga Frankenhöhe (im Kreis Jura gab es noch keinen geregelten Spielbetrieb) den Aufstieg in die Bezirksliga Süd.
Die 1. Tischtennis-Damenmannschaft schafft den Aufstieg in die Mittelfrankenliga.
Am 17.08. verunglückt unser bewährter Kassier Karlheinz Kuhn im Alter von nur 32 Jahren bei einem Verkehrsunfall tödlich.
Die „Habermänner“, Gerhard Meyer, Bernd Paul, Rudi Eckstein und Franz Fuchs verlassen aus unterschiedlichen Gründen die Fußballabteilung. Dieser „Aderlass“ hat natürlich große Auswirkungen auf das Mannschaftsgefüge und die Konkurrenzfähigkeit der Bezirksligamannschaft.
Die 1.Kegelherrenmannschaft belegt punktgleich mit Roth den 1. Platz in der Kreisklasse Fürth/Schwabach. Der direkte Vergleich fällt zugunsten von Roth aus und verhindert somit den Aufstieg in die Bezirksliga-B.
1981
Der erste Abstieg der Fußballer aus der Bezirksliga Mittelfranken in die A-Klasse kann aus oben genannten Gründen nicht vermieden werden.
Die Fußballdamen werden Meister der Bezirksliga Süd.
Die 1. Kegelherrenmannschaft kann den Abstieg in die A-Klasse nicht verhindern.
1982
Bei den Juniorinnen wird Gaby Windisch erstmals „Deutsche-DJK-Meisterin“ im Sportkegeln.
Der A-Jugendmannschaft gelingt ein Sieg gegen die DJK Titting. Sie sichert sich damit die Kreisligameisterschaft und den Aufstieg in die Jugend-Bezirksliga Mittelfranken. In der kommenden Saison spielt man auf Augenhöhe mit Vereinen wie TSV Katzwang, 04 Schwabach, DJK Schwabach, TSV Roth und SC Feucht.
Die Fußballdamen werden Vizemeister der Bezirksliga Süd und mittelfränkischer Hallenmeister.
Toni Hufmann wird aufgrund seiner herausragenden Verdienste durch einstimmigen Beschluss der Jahreshauptversammlung zum „Ehrenjugendleiter“ ernannt.
Die Fußballer der 1. Mannschaft schaffen unter Trainer Manlik die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga Mittelfranken. Sie ist in der Saison 1982/83 die einzige Mannschaft aus dem gesamten Landkreis Roth.
Die Fußballdamen werden Vizemeister der Bezirksliga Süd und mittelfränkischer Hallenmeister.
1983
Einen Höhepunkt in der Fußballabteilung der DJK Abenberg stellt das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg am 09.01. dar. Vor der stattlichen Zuschauerkulisse von rund 3.500 Zuschauern bietet die DJK dem Club über eine Stunde Paroli und verliert „nur“ mit 6:3.
Das Schwabacher Tagblatt schreibt: „So schwer hat sich der 1. FC Nürnberg in unserem Verbreitungsgebiet schon lange nicht mehr getan. Weder der TSV 04 Schwabach noch der TSV Katzwang konnten auch nur annähernd das gute Resultat erzielen, wie es jetzt der DJK Abenberg gelang“.
Die Fußballdamen werden abermals Vizemeister der Bezirksliga Süd.
Die A-Jugendmannschaft muss die Jugend-Bezirksliga Mittelfranken wieder verlassen.
Marianne Windisch wird in die Damenmannschaft des DJK-Bundesverbandes berufen. Sie wirkt am 08.07. beim DJK-Kegelländerspiel Deutschland gegen Österreich in Wien mit.
Bei den Bundesmeisterschaften gelingt den B-Jugendlichen Ulrike Kuhn und Karin Windisch ein Doppelsieg.
Mit Bescheid vom 27.07. wird das „Jahrhundertbauwerk“, die vereinseigene Halle mit den Maßen 42,60 m x 21,60 m und dem Geräteraum mit 24,00 m x 6,50 m genehmigt.
Die zukünftige Sporthalle hat mit den Nebenräumen eine Gesamtfläche von 1.150 Quadratmeter. Die Maßnahme wird am 15.11. begonnen und kann im Jahr 1986 abgeschlossen werden.
Trotz der Skelettbauweise war es möglich ca. 10.000 Stunden Eigenleistung einzubringen.
Der Stadtrat der Stadt Abenberg gab lediglich eine Zuschuss-Zusage von 150.000,00 DM (ca.76.700 €) für dieses Millionenprojekt.
Bedauerlicherweise ging die Stadt Abenberg damals nicht auf das Angebot der DJK Abenberg ein, gemeinsam ein Großprojekt zu verwirklichen, das nahezu alle Wünsche und Möglichkeiten im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich verwirklicht hätte.
Nahezu alle Hallensportarten könnten hier von der Zuschauertribüne aus verfolgt werden, wenn die Möglichkeiten, die das Sonderprogramm der bayerischen Staatsregierung geboten hat, erkannt und genutzt worden wären.
Dieses Sonderprogramm gab Vereinen zusammen mit Städten die Möglichkeit, Hallenprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur zu erstellen. Diese einmalige, finanziell günstige Gelegenheit für sportliche Aktivitäten gab es danach nie wieder.
Aus Kostengründen musste sich der Verein zu einer kleineren, finanziell„vertretbaren“ Baudimension durchringen.
Nach 25 Jahren Wiederbestehen hat die DJK Abenberg 760 Mitglieder.
1984
Nach intensiven Vorarbeiten kann die Grundsteinlegung der DJK-Halle, am 29.07. im Rahmen des Sommerfestes, erfolgen.
Damit begann eine Bauepoche, die als einmalig für die DJK Abenberg bezeichnet werden muss. Vor allem der 2. Vorsitzende Wolfgang Krach zeichnet für das Hallenbaumanagement verantwortlich.
Die AH-Fußballer der DJK Abenberg bestreiten am 27.07. ein Freundschaftsspiel gegen die Altliga-Mannschaft des 1. FCN.
Auf Nürnberger Seite wirkten unter anderem so bekannte Namen wie Walitza, Strehl und Popp mit.
Diese Saison bleibt wohl als die beste der Fußballdamen in Erinnerung. Mit einem 2:1 Sieg nach Verlängerung über den Post-SV Nürnberg feiert unsere Mannschaft die Bezirksliga-Meisterschaft.
Das 150. Pflichtspiel der Damenmannschaft war das Aufstiegsspiel zur Verbandsliga Nord. Der Aufstieg in diese Verbandsliga Nord (höchste bayerische Spielklasse zu dieser Zeit) wurde mit einem klaren 9:3 Sieg gegen den Oberfranken-Meister SV Fortuna Untersteinach sichergestellt.
Auch im Pokal waren die Spielerinnen der DJK Abenberg sehr erfolgreich. Nach einem 1:0 Halbfinalsieg gegen die SpVgg Hausen war das mittelfränkische Pokalfinale erreicht.
Dieses Finale wurde mit einem 4:3 Sieg gegen die SpVgg Weimersheim erfolgreich gestaltet.
Weitere Stationen auf dem Weg in das bayerische Pokalfinale waren der 2:1 Sieg gegen den amtierenden bayerischen Pokalsieger FC Schweinfurt und ein 4:2 Sieg nach Verlängerung gegen den TSV Trebgast. Die klare 0:6 Niederlage im bayerischen Pokalfinale gegen keinen geringeren Gegner als die Damen des FC Bayern München, konnte die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft nicht trüben.
Die Damenmannschaft der Kegelabteilung in der Besetzung Birgit Fuchs, Renate Hager, Angela Martin, Renate Kuhn, Gaby Windisch, Marianne Windisch und Waltraud Schneider ist in die Bezirksliga A-Süd aufgestiegen.
Zusammen mit dem Musikzug, der sein 25jähriges Jubiläum begeht, feiern die Gymnastikdamen ihr 10jähriges Bestehen.
1985
Der am 1. März über Europa fegende Frühjahrssturm „Wiebke“ bringt die östliche Hallenwand des Hallenrohbaues zum Einsturz. Am 15.05. feiert die DJK Abenberg unter Mitwirkung des Musikzuges Richtfest.
Die jahrzehntelang ersehnte Leichtathletikanlage mit 100 Meter-Kunststoffbahn, Weitsprung- und Kugelstoßanlage, sowie ein Allwetterplatz mit den Ausmaßen 28 x 28 m an der Ostseite der Halle, werden konzipiert und im Juni eingeweiht.
Die Mitglieder leisten rund 1.000 freiwillige Arbeitsstunden, damit diese Anlage verwirklicht werden kann.
Die Erfolgsgeschichte der 1. Fußballmannschaft in der Bezirksliga Mittelfranken (seit 1977 mit einem Jahr Unterbrechung) ist mit dem Abstieg in die A-Klasse Jura beendet. In der darauffolgenden Saison 1985/86 wird man dann in die B-Klasse durchgereicht.
Die Fußballdamen sind weiterhin erfolgreich. In der höchsten bayerischen Liga (Verbandsliga) erreichen sie einen hervorragenden vierten Platz. Außerdem gelingt es ihnen ein weiteres Mal den mittelfränkischen BFV-Bezirkspokal nach Abenberg zu holen. In einer wahren Zitterpartie im Fürther Ronhof schießt Gudrun Heuplik in der Verlängerung den 3:2 Siegtreffer gegen die SpVgg Hausen.
Die Fußballdamen werden auch DJK-Bundesvizemeister in Ingolstadt. Im Endspiel unterliegen sie ausgerechnet der DJK Adler Duisburg 0:1. In der Vorrunde lautete das Ergebnis noch 1:0 für die DJK Abenberg.
Rechtzeitig zur 150-Jahr-Feier der Sparkasse Roth-Schwabach am 09.11. wird die Halle fertig gestellt. Mehr als 1.000 Besucher können sich von der Schönheit und Funktionalität überzeugen.
Die 1. Kegeldamenmannschaft muss wieder zurück in die A-Klasse.
1986
Am 03.01. erbittet der Geistliche Beirat Pfarrer Ernst Rohbach Gottes Segen für das überaus gelungene Bauwerk DJK-Halle. Die offizielle Halleneinweihung findet im April statt. Bis heute bietet die Halle einen optimalen Rahmen für eine Vielzahl von kulturellen, gesellschaftlichen und sportlichen Ereignissen.
Übungsleiterin Marianne Biburger gründet im März die Abteilung Seniorengymnastik (Seniorensport für Damen). Diese Abteilung leitet sie bis 2011 mit Umsicht und sehr erfolgreich.
Die Fußballdamen erreichen, wie in den beiden nachfolgenden Jahren auch, jeweils den 5. Platz in der Verbandsliga Nord (zu diesem Zeitpunkt die höchste bayerische Spielklasse).
Die Kegeldamen schaffen den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga A-Süd. Sie verbleiben bis zum Aufstieg in die Bezirksliga Mittelfranken im Jahr 1996 in dieser Spielklasse.
Der seit 1984 amtierende Bürgermeister und (s)eine Stadtratsmehrheit (nicht der gesamte Stadtrat) treffen eine politische Entscheidung und reduzieren einseitig den zugesagten Betriebskostenzuschuss um jährlich 5.000 DM.
Rund 41.000 € (80.000 DM) werden dadurch dem Verein in den folgenden Jahren (bis 2003) für den Unterhalt der Halle vorenthalten.
Dies bringt die DJK Abenberg in große finanzielle Schwierigkeiten. Da die Benutzungsgebühren nicht ausreichen, müssen Mitgliedsbeiträge die Finanzierungslücke schließen.
1987
Der Verbandstag des DJK Sportverbandes der Diözese Eichstätt findet bei der DJK Abenberg statt. In der DJK-Halle versammeln sich 160 Delegierte aus 49 DJK-Vereinen der Diözese Eichstätt. Sie vertreten insgesamt 23.500 Mitglieder.
Im Grußwort zum 30jährigen Gründungsfest der DJK Abenberg im Jahr 1988 schreibt der damalige DJK-Diözesanvorsitzende Günter Harrer: „Alle Delegierten habe sich in Abenberg äußerst wohl gefühlt“.
Der 1. Kegelherrenmannschaft gelingt der Aufstieg in die A-Klasse. Im nachfolgenden Jahr ist man wieder Bestandteil der B-Klasse. Im darauffolgenden Jahr 1989 gelingt abermals der Aufstieg in die A-Klasse.
1988
Die Fußballdamen feiern ihr 10jähriges Gründungsfest. Das Endspiel des Jubiläumsturniers gewinnt die DJK Adler Duisburg gegen die DJK Abenberg mit 4:1.
Die Herren werden unerwartet Meister der B-Klasse und spielen in der Saison 1988/89 in der A-Klasse Jura-Nord. Zum dritten Mal gelingt „John“ Scherfese (als aktiver Spieler bzw. Trainer) der Aufstieg mit einer DJK-Mannschaft.
Die DJK Abenberg feiert vom 09.09. – 11.09. dieses Jahres 30 Jahre Wiedergründung. Wichtige Bestandteile des Festprogramms sind:
- Ausstellung „Sportfotos der Jahre 1920 bis 1988“
- Totenehrung
- Ehrenabend mit Festansprache von „Olympiapfarrer“ Summerer
- Abend der Vereine mit „Rory der Hexer“ und der Festgottesdienst am Sonntag in der DJK-Halle.
Die DJK-Bundesauswahl der Sportkegler/innen tritt anlässlich des 15jährigen Bestehens der Kegelabteilung zu einem Vergleichskampf an. Das 30jährige Gründungsjubiläum der DJK Abenberg bietet dazu einen angemessenen Rahmen. Auf Abenberger Seite mit dabei ist die 1983 und 1986 für die DJK-Bundesauswahl international aktive Marianne Windisch.
1989
Die Fußballdamen werden Vizemeister beim DJK-Bundessportfest in Dortmund. Sie stellen im gleichen Jahr ihre Aktivitäten ein.
Spielerinnen der „ersten Stunde“, mit mehr als 250 Spielen für die DJK Abenberg sind: Karin Sander, Manuela Wolf und Spielführerin Angelika Zeller.
Herausragende Spielerinnen waren Gudrun Heiplik, Claudia Rößler, Michaela Triller und „Torfrau“ Manuela Wolf.
Sie alle spielten in der DJK-Bundesauswahl, Bayernauswahl und der mittelfränkischen Bezirksauswahl.
Die Tischtennismeisterschaften der DJK-Vereine der Diözese Eichstätt finden erstmals in der DJK-Halle statt.
Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Blasmusik und der Tischtennisabteilung findet am 21.10. ein Ehrenabend statt.
1990 - 1999
1990
Gaby Moths und Karin Windisch kommen beim DJK-Länderspiel Deutschland gegen Österreich zum Einsatz. Sie vertreten damit die DJK Abenberg auf internationaler Ebene. Beide setzten die Tradition der Familie Windisch fort, denn bereits die Mutter Marianne Windisch wurde wie oben angesprochen 1983 und 1986 in die DJK-Nationalmannschaft berufen.
Die Kegelabteilung stellt an den Hauptverein einen Antrag bezüglich einer Vierbahnenanlage. Die Kegeldamenmannschaft wird Vizemeister der Bezirksliga A-Süd.
1991
Karl Biburger übergibt beim Konzert „Stabwechsel“ den Dirigentenstab an seinen Sohn Reinhard. Er wird gleichzeitig zum Ehrendirigenten der DJK-Blasmusik ernannt.
Damit werden auch die Weichen für eine neue Musikausrichtung gestellt. Unter Karl Biburger lag der Schwerpunkt noch auf volkstümlicher und konzertanter Blasmusik. Bei seinem Sohn Reinhard kommt die Blasmusik im rhythmischen Sound als ergänzendes Element hinzu.
Am 02.05. findet die erste Übungsstunde der Herrengymnastikgruppe „Fit mit 50 Plus/Minus“ statt. Mit dem bewährten Übungsleiter Toni Hufmann bietet diese Seniorengruppe für Männer ein wichtiges und wertvolles Angebot für Fitness und Gesundheit.
1993
Im September wird die Abteilung Aerobic von Marianne Biburger ins Leben gerufen. Die Abteilungsleitung liegt viele Jahre in den Händen ihrer Tochter Karin Stecher.
Der „Motor“ der Fußballmannschaft Toni Hufmann jun. wechselt 1991 zum TSV Weißenburg (Landesliga). Einige weitere Leistungsträger fallen verletzungsbedingt längere Zeit aus. Am Ende der Saison 1992/93 findet man sich auf dem zwölften Tabellenplatz, punktgleich mit dem 13. Rang.
Die beiden Relegationsspiele gegen den SV Rednitzhembach und gegen die DJK Preith gehen verloren. Der Abstieg der Fußballmannschaft in die B-Klasse ist bittere Realität geworden.
Die Kegelabteilung feiert ihr 20jähriges Jubiläum mit einem Ausflug an den Bodensee.
Die vier- bis sechsjährigen Kinder beider Abenberger Sportvereine treffen sich am 13.09. auf „neutralem Boden“, der Schulturnhalle, um altersgerechtes Kinderturnen zu betreiben. Nach der Trennung der Gemeinschaftsgruppe im November des gleichen Jahres und einer Werbeaktion geht es am 16.11. weiter. Übungsleiterin Ulrike Deuerlein hält ihre erste Kinderturnstunde in der DJK-Halle.
Am 21.09 treffen sich erstmals zwei- und dreijährige Kinder in der DJK-Halle zum Mutter/Vater-Kind-Turnen.
In der schweren Zeit nach dem plötzlichen Tod von Karl Biburger, am 25.11. , führt der 2. Vorsitzende Josef Arnold mit Umsicht den Verein weiter.
Kurz vor Weihnachten richtet ein Schwelbrand im Sportheim einen Schaden von rund 25.000 DM (ca.12.800 €) an.
1994
Am 05.03 übernimmt Reinhard Biburger die Vereinsführung. Er bleibt 1. Vorsitzender bis zum 04.03.1995. Diese „Übergangszeit“ von einem Jahr ist mit seinem Nachfolger „Charly“ Hiltl abgestimmt.
Im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes „Im Brühl“ wird ein Neuanschluss von Kanal und Wasser für das DJK-Sportzentrum durchgeführt.
Der ehemalige Vorstand Konrad Hallmeyer (1960 – 1961) verstirbt am 08.06.
Im Oktober sind 878 Personen Mitglied bei der DJK Abenberg.
Die Abteilung Damengymnastik feiert im November ihr 20jähriges Jubiläum. Verbunden mit der DJK-Blasmusik, die ihr 35jähriges Jubiläum begeht, findet ein gelungener Festabend mit mehr als 400 Gästen in der DJK-Halle statt.
Folgende Personen waren bei der DJK Blasmusik von der ersten Stunde an mit dabei: Manfred Braun, Franz Heckl; Ludwig Heiling, Adolf Schmidt und Josef Windisch.
1995
Karlheinz „Charly“ Hiltl wird am 04.03. neuer Vereinsvorsitzender und übt dieses Amt bis zur denkwürdigen Jahreshauptversammlung am 10.03.2006 aus.
Die Abteilung Blasmusik unter Abteilungsleiter Manfred Braun beginnt am 24.05. mit den Arbeiten (Grundsteinlegung) des neu zu errichtenden Übungs- und Gymnastikraumes. In Eigenverantwortung und mit ca. 4.400 freiwilligen Arbeitsstunden können die DJK-Musiker dieses schmucke Bauwerk mit den Abmessungen 13,00 x 11,00 m errichten. Verantwortlicher „Architekt“ ist Otto Biburger.
Im Herbst dieses Jahres kann mit Helmut Benkert ein diplomierter Sportlehrer als Übungsleiter für die Abteilung Kinderturnen gewonnen werden.
Unsere Top-Leichtathletin Tanja Gruber wird in den Nachwuchskader des Bayerischen und Deutschen Leichtathletik-Verbandes aufgenommen. Umsichtig betreut wird Tanja von Helga Hufmann.
Ende Oktober/Anfang November verlegt die Tennisabteilung unter wettermäßig wenig angenehmen Bedingungen 135 Meter Hausanschlussleitungen. Damit wird die Basis für den Neubau des Tennisheimes gelegt.
Am 16.09. nimmt eine größere Abordnung der DJK Abenberg am 75jährigen Gründungsfest des DJK-Bundesverbandes am Gründungsort in Würzburg teil.
Rund 800 Besucher aus 35 Vereinen führt die Diözesanwallfahrt am 03.10. nach Abenberg. Bei der Bewirtung der Gäste wird vom Vergnügungsausschuss und vielen anderen Helfern Hervorragendes geleistet.
Bei der Diözesanversammlung am 21.10. darf die DJK Abenberg das DJK-Fahnen-Ehrenband, neben der DJK Eichstätt, in Empfang nehmen.
Das Ehrenband hat der DJK-Bundesverband anlässlich des 75jährigen Jubiläums für Vereine geschaffen, die bereits im Jahr 1920 gegründet wurden. In der Diözese Eichstätt waren dies nur die genannte DJK Eichstätt und unsere DJK Abenberg.
1996
Die Damenmannschaft der Kegelabteilung erringt ihren bisher größten Erfolg, die Meisterschaft in der Bezirksliga-A Süd und damit verbunden den Aufstieg in die Bezirksliga Mittelfranken.
Am Aufstieg waren Angela Martin, Gaby Moths, Renate Kuhn, Ulrike Riedl, Renate Hager sowie Marianne und Karin Windisch beteiligt.
Durch die Neueinteilung der Spielklassen im Bezirk kann die 1. Herrenmannschaft in die Kreisklasse aufsteigen.
Auf Vorschlag der Vorstandschaft werden die beiden verdienten Mitglieder Marianne Biburger und Franz Kornbacher von den Anwesenden Teilnehmern der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Im Sommer findet erstmals das Georg-Baumeister-Gedächtnisturnier statt. Es wird mehr als 10 Jahre lang ein Höhepunkt der Kleinfeld-Jugendarbeit der DJK Abenberg sein. Die Hinterbliebenen des tödlich verunglückten Gönners und Förderers der DJK, Georg Baumeister, haben die Idee zu diesem Turnier.
Später wird das Turnier in Haus-der-Bilder-Cup umbenannt und von seinem Sohn Lothar bis 2009 „gesponsert“.
Mit dem Bau des Tennisheimes wird begonnen und im Juni wird Richtfest gefeiert.
Am 15.11. wird am Gymnastik- und Übungsraum ein Bronzerelief zum Gedenken an das langjährige und sehr verdienstvolle Wirken von Karl Biburger als DJK-Vorstand enthüllt. Das vom Abenberger Bildhauer Hubert Lackner geschaffene Denkmal zeigt Karl Biburger mit dem Dirigentenstab, den er wie bereits erwähnt von 1961 bis zum „Stabwechsel“ 1991 führte.
Sebastian Ehard wird als 900. Mitglied in den Verein aufgenommen.
1997
Ein lang gehegter Wunsch der DJK-Musiker geht in Erfüllung.Der neu erbaute Gymnastik- und Musikraum wird in einer Feierstunde am 13.06. mit klassischer Musikumrahmung und Segnung durch den Geistlichen Beirat Pfarrer Georg Brenner vom Vorsitzenden Karlheinz Hiltl seiner Bestimmung bzw. Nutzung übergeben.
Die 1. Fußballmannschaft erreicht etwas überraschend den zweiten Tabellenplatz. Das Relegationsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse gegen den FC Geilsheim endet trotz drückender Überlegenheit 2:2. Auch die Verlängerung bringt keine Entscheidung. Im anschließenden Elfmeterschießen hatten dann die Geilsheimer die besseren Nerven.
Zur Bewässerung der Sportanlagen wird 1995 ein Tiefbrunnen gebohrt und 1997 endgültig behördlich genehmigt.
Tanja Gruber von der Leichtathletikabteilung wird beim DJK-Bundessportfest in Düsseldorf in den Disziplinen Kugelstoßen und Diskuswerfen, DJK-Bundessiegerin bei den Juniorinnen.
Der Grundstein für die Wahl zur Sportlerin des Jahres im Landkreis Roth 1998 und 1999 war damit gelegt.
1998
Die Kegeldamen werden Vizemeister der Bezirksliga Mittelfranken. Sie müssen aber auf den Aufstieg in die Regionalliga verzichten, denn die DJK Abenberg verfügt nicht über die in der Regionalliga notwendige 4-Bahnenanlage. Das gleiche Szenario ereilt die Mannschaft im Jahr 1999.
Die DJK Abenberg feiert am 04.07. und vom 10.07. – 12.07. 40 Jahre Wiederbestehen mit großem Programm. Die wichtigsten Bestandteile sind: Totenehrung, Ehrenabend, großer Unterhaltungsabend mit der Gruppe „Die Störzelbacher“, Abend der Vereine mit „Rory der Hexer“ und dem sonntäglichen Festgottesdienst mit Domkapitular Rainer Brummer.
Anschließend erfolgt der Festzug zur DJK-Halle. Für die musikalische Umrahmung sorgt in bewährter Weise die DJK-Blasmusik.
Das mit viel Eigeninitiative in 2,5 Jahren erbaute stattliche Tennisheim erhält am 18.07. seine Weihe durch Pfarrer Georg Brenner. Unter der Federführung von Manfred Friedrich und Abteilungsleiter Bertram Helbig leistet die Tennisabteilung mehr als 5.400 Arbeitsstunden.
Wegen ihrer großen Verdienste werden Manfred Friedrich und Klaus Lechner zu Ehrenmitgliedern der Tennisabteilung ernannt.
Am 25.07. findet das Sommernachtsfest unter dem Motto „25 Jahre Tennisabteilung“ statt.
Orientalisches Flair wird Bestandteil der DJK-Familie. Durch die Initiative von Beate Laußer wird die Bauchtanzabteilung gegründet.
1999
Unter dem Motto „40 Jahre Blasmusik“ veranstaltet der Musikzug am 30.04. sein Jubiläumskonzert in der prächtig dekorierten und vollbesetzten DJK-Halle. Für die Abteilung zeichnet sich Hans Bayer verantwortlich.
Die Kegelabteilung feiert ihr 25jähriges Bestehen im Rahmen eines gelungenen Sommerfestes.
Bei den DJK-Bundesmeisterschaften in Bamberg belegt die Damenmannschaft einen hervorragenden zweiten Platz. Die Damenmannschaft erzielt in der Besetzung Karin Hava, Renate Kuhn, Angela Martin, Gaby Moths, Ulrike Riedl und Marianne Windisch 2.380 Holz. Bei den Seniorinnen A wird Marianne Windisch DJK-Bundessiegerin.
Zum 25jährigen Bestehen der Abteilung Damengymnastik wird unter der Leitung von Abteilungsleiterin Marianne Pfeil, Übungsleiterin Rosi Biegler und Gründerin Marianne Biburger am 02.10. in den Musik- und Gymnastikraum eingeladen.
Bei den deutschen Meisterschaften der Juniorinnen wird Tanja Gruber mit 49,71 Meter im Diskuswerfen Vizemeisterin. Dies bedeutet die Qualifikation für die XV. U-21 Europameisterschaften der Nationalmannschaft des Deutschen Leichtathletikverbandes in Riga.
Der vorhandene Umkleide- bzw. Geräteraum am Asbacher Weg wird umgebaut und mit einem Satteldach versehen. Das Gebäude mit den Außenmaßen von 21,00 m x 7,50 m dient neben dem Lärmschutzwall als Immissionsschutz für das Baugebiet „Im Brühl“.
Kurz vor der Vollendung steht der Geräteraumanbau (Halle). Der vorhandene Geräteraum wird um ca. 18,00 m verlängert.
Am 20.11. gestalten die DJK Blasmusik und die OAB in der DJK-Halle ein beeindruckendes Gemeinschaftskonzert mit historischem Charakter.
2000 - 2009
2000
Zum Zeitpunkt der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 10.03. hat die DJK Abenberg 1.040 Mitglieder. Damit gehören wir zu den „Großvereinen“ im Diözesanverband Eichstätt.
Mehr Mitglieder haben zu diesem Zeitpunkt nur die DJK-Vereine in Ingolstadt, Nürnberg-Langwasser, Eichstätt, Berg und Herrieden.
Renate Scholwin und Frank-Peter Schneider erweitern mit der Gründung der Handballabteilung das Sportangebot der DJK Abenberg. In der Saison 2004/2005 zeigen sich die ersten Erfolge, die weibliche D-Jugend wird Meister der Bezirksklasse.
Die Damenmannschaft der Kegelabteilung wird Meister der Bezirksliga Mittelfranken und nutzt nun die dritte Möglichkeit zum Aufstieg in die Regionalliga Mittelfranken/Oberpfalz.
Folgende Spielerinnen waren an diesem großartigen Erfolg beteiligt: Andrea Endres, Karin Hava, Renate Kuhn, Angela Martin, Gaby Moths, Ulrike Riedl und Marianne Windisch.
Da die DJK Abenberg keine 4-Bahnenanlage hat, müssen die Heimspiele bei der DJK Schwabach ausgetragen werden.Eine solche Anlage ist Pflichtbestandteil für den Spielbetrieb in der Regionalliga.
Damit der Spielbetrieb in den nachfolgenden Jahren auf eigenen Bahnen möglich ist, wird der Bau einer 4-Bahnen-Anlage beschlossen. Das dazu notwendige Grundstück wird am 30.06. gekauft. Im Herbst wird mit den notwendigen Vorarbeiten (Aushub, Außenmauern, Kanal etc.) begonnen.
2001
Vom Frühjahr bis August erfolgt mit viel Eigenleistung der Bau der 4-Bahnen-Anlage mit Kegelstube sowie die Neugestaltung der Sportgaststätte (des Sportheimes).
Ein Traum für die Kegelabteilung und den Hauptverein ist wahr geworden. Die 1. Herrenmannschaft mit den Spielern Peter Büchner, Ernst Folwaczny, Christian Hava, Gerhard Heßlinger, Otto Holzschuh, Hans Kuhn, Christian Meier, Jürgen Moths und Kapitän Rudi Kratzer wird Meister der Kreisklasse und schafft damit den Aufstieg in die Bezirksliga B-Süd.
Durch den Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga B-Süd, konnte auch die Herrenreserve mit folgenden Spielern in die Kreisklasse aufsteigen: Peter Büchner, Manfred Feierler, Christian Hava, Robby Kittelmann, Christian Maier und Hans Schneider.
Die Damenmannschaft belegt in der Regionalliga Mittelfranken/Oberpfalz als Aufsteiger sensationell den 2.Platz und verpasst denkbar knapp den Aufstieg in die Landesliga Nord. Im letzten Punktspiel der Saison wird man auf den 2. Platz verwiesen.
DJK-Bundessiegerin im Speerwerfen wird die B-Jugendliche Sina Scholz. Tanja Gruber ist sogar international erfolgreich. Bei den FICEP-Europameisterschaften in Kerkrade (Holland) wird sie Diskus-Europameisterin. Die“Federation Internationale Catholique D`Education Physique“ (FICEP) ist 1911 in Paris gegründet worden und ist ein internationaler Zusammenschluss katholischer Sportverbände.
Im Herbst beginnt Sebastian Pröger die Jugendkapelle neu aufzubauen. Aus neun jungen Musikern/innen, die bisher lediglich im Einzelunterricht ausgebildet worden waren, formiert er ein Ensemble, das bereits nach wenigen Wochen die Weihnachtsfeier der Abteilung bereichert.
Die Tischtennisabteilung steht vor dem endgültigen Aus. Der bisherige Abteilungsleiter Helmut Weeger beendet seine sportliche Laufbahn. Keines der Mitglieder der Tischtennisabteilung sah für sich eine Möglichkeit, das Amt des Abteilungsleiters zu übernehmen.
2002
Nordic-Walking bereichert zusätzlich das breit gefächerte Angebot an Sportmöglichkeiten bei der DJK Abenberg. Die Leitung liegt in den bewährten Händen von Rosi Biegler.
Nach 30 erfolgreichen Jahren wird die Ausrichtung von Internationalen Wandertagen eingestellt.
Am 11.03. verstirbt der „Motor“ der Wiedergründung Josef Warganz im Alter von 75 Jahren. Er war sechs Jahre unser Geistlicher Beirat und wegen seiner großen Verdienste Ehrenmitglied der DJK Abenberg.
Die Mitgliederversammlung am 16.03.beschließt einstimmig folgende Damen und Herren wegen ihrer herausragenden Leistungen für den Verein zu Ehrenmitgliedern zu ernennen: Rosi Biegler, Otto Biburger, Anton Hufmann sen. und Josef Windisch. Sie ergänzen die Riege der Ehrenmitglieder um Marianne Biburger und Franz Kornbacher, diese sind seit 1996 Ehrenmitglieder.
Die 4-Bahnen-Kegelanlage erhält am 06.09. durch den Geistlichen Beirat des Vereins, Pfarrer Alfred Grimm, den kirchlichen Segen. Die fleißigen Helfer haben insgesamt ca. 4.000 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung der Kegelanlage und des Vereinsheimes geleistet.
Die Kegeldamen werden erneut Vizemeister in der Regionalliga Mittelfranken/Oberpfalz. Karin Hava demonstriert mit 508 Holz ihre Extraklasse. 321 Holz in die Vollen und 187 geräumte Kegel sind normalerweise Spitzenergebnisse in der Bundesliga. Sie ist damit die erste Keglerin der DJK Abenberg, die diese 500er Schallmauer (100 Wurf-Modus) durchbricht.
Bei den DJK-Bundesmeisterschaften wird Marianne Windisch zum wiederholten Mal Bundessiegerin.
Unsere DJK Abenberg hat am 30.11. dieses Jahres 1.145 Mitglieder. Damit ist der höchste Mitgliederstand der bisherigen Vereinsgeschichte erreicht.
2003
Der Betriebskostenzuschuss der Stadt Abenberg wird erfreulicherweise, mit Mitteilung vom 19.03.2003, auf den ursprünglich im Jahr 1983 (!!!) durch die Stadt Abenberg zugesagten Betrag, erhöht. Wie oben bereits erwähnt, wurde der Betriebskostenzuschuss 1986 einseitig durch die Stadt und der Stadtratsmehrheit gekürzt.
Der neu gewählte Bürgermeister Werner Bäuerlein und sein „neuer“ Stadtrat haben damit nach 20 Jahren anerkannt, wie wertvoll die Halle in den vergangenen Jahrzehnten für die Kommune und für die Schule gewesen ist (siehe auch Grußwort des Bürgermeisters Werner Bäuerlein zur Festschrift 50 Jahre Wiedergründung DJK Abenberg).
Dort führt er unter anderem aus: „Mit dem Bau der Mehrzweckhalle wurde ein Gebäude errichtet, das nicht nur dem Sportbetrieb der DJK Abenberg dient, sondern darüber hinaus allen Gruppierungen für die verschiedensten Veranstaltungen in unserer Großgemeinde. Ohne diese Halle wäre die Durchführung vieler Veranstaltungen nicht möglich und das gesellschaftliche Leben wäre viel ärmer“.
Einige Leistungsträgerinnen verlassen die Kegelabteilung oder müssen aus gesundheitlichen Gründen die aktive Laufbahn beenden. Logische Folge ist der Abstieg der 1. Damenmannschaft im Sportkegeln aus der Regionalliga nach drei Jahren Zugehörigkeit.
Auch die 1. Herrenmannschaft muss nach dem zweiten Spieljahr in der Bezirksliga B-Süd als Viertletzter (Zwangsabstieg), diese wieder in Richtung Kreisklasse verlassen.
Der Abstieg der Fußballmannschaft in die jetzt unterste Spielklasse, die A-Klasse (ehemals C-Klasse), ist bittere Wirklichkeit geworden.
Die Aerobic-Abteilung unter der Leitung von Karin Stecher besteht seit 10 Jahren.
Die Geschäftsstelle im Fitness- und Gerätehaus wird durch Pfarrer Alfred Grimm gesegnet.
2004
„45 Jahre Blasmusik“ lautet das Motto des Gemeinschaftskonzertes mit der „Original Abenberger Blasmusik“.
Das 30jährige Bestehen der Gymnastikabteilung wird unter der Leitung von Uli Rock in besonderer Weise begangen. Das Stück „Der Talismann“ von Johann Nestroy, aufgeführt bei den Kreuzgangfestspielen in Feuchtwangen, wird jeder Teilnehmerin immer in Erinnerung bleiben.
Die 30-Jahr-Feier der Kegelabteilung wird am 17.04. mit einem Festabend in der Kegelhalle feierlich begangen. Die Abteilung beschenkt sich selbst und führt am 01.05. und 02.05. ein Einladungsturnier durch. Eingeladen wird als „Highlight“ der in der zweiten Bundesliga spielende TV Eibach 03.
Unserem Ehrenmitglied Franz Kornbacher wird für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement vom Bundespräsident das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Das Ehrenmitglied Josef Windisch erhält beim Diözesantag die Goldene Verbandsnadel zusammen mit einer Urkunde für sein herausragendes Wirken.
Der Parkplatz vor dem Fitness- und Gerätehaus und der Biergarten wird gepflastert. Die Sportheimterrasse musste teilweise abgebrochen werden. Ursache war die defekte Isolierung unter dem Pflaster.
2005
Am 20.06. war die DJK-Halle brechend voll. Über 800 Zuhörer wollen den Vortrag: „Die Kunst zu leben“, von Pater Anselm Grün (Benediktinerabtei Münsterschwarzach), hören.
Bei den DJK-Bundesmeisterschaften belegen sowohl Gaby Moths (Damen) als auch Christian Pemsel (B-Jugend) den 1. Platz.
Mit dem Aufstieg in die Kreisklasse Jura Nord, geht es bei den Fußballern wieder aufwärts.
1.109 Mitglieder hat die DJK Abenberg am 04.11. dieses Jahres.
2006
Bei der denkwürdigen Jahreshauptversammlung am 10.03. kann keine neue Vorstandschaft gefunden werden. „Charly“ Hiltl, der das Amt des 1. Vorsitzenden seit 1995 ausgeübt hat, tritt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an. Dies hatte er in einem Rundbrief vom 12.12.2005 bereits angekündigt.
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 14.07. (nach viermonatiger Vorstandsvakanz) konnte der Verein vor einer „Zwangsverwaltung“ durch einen bezahlten externen Vorsitzenden bewahrt werden.
Langfristig wäre eine Finanzierung dieses Models aus Kostengründen nicht möglich gewesen. Die Zwangsauflösung als allerletzter Ausweg hätte nicht vermieden werden können.
Die neu gewählte Vorstandschaft besteht aus den drei Vorsitzenden Jürgen Wrobel, Beate Laußer und Helmut Pellissier. Außerdem übernehmen die Beisitzer Manfred Braun, Kerstin Gräf, Jürgen Miehling, Gunther Mohr, Josef Windisch (ehemaliger dritter Vorstand) und Gerhard Hörauf Verantwortung in der bisher schwierigsten Situation der Vereinsgeschichte und bringen sich im Ehrenamt für unsere DJK ein.
Komplettiert wird die Vorstandschaft durch die beiden Kassiere Johann Maurer (neu) und Daniel Zeiner (seit 2004). Schriftführerin in altbewährter Weise (seit 1990) bleibt Maria Sorsche. Die Frauenbeauftragte Karin Sams und die beiden Jugendbeauftragten Christian Arnold und Andreas Windisch sind seit 2004 in ihren Ehrenämtern tätig und führen diese weiter.
ie DJK Abenberg hat in diesem Zusammenhang Pfarrer und Geistlichen Beirat Alfred Grimm und dem „Gremium zur Vorstandssuche“ sehr zu danken. Wer weiß, ob ohne deren ruhige und sachliche Überzeugungsarbeit im Hintergrund, eine neue Vorstandschaft hätte gefunden und gewählt werden können.
Für ihren langjährigen Einsatz und ihre Verdienste bezüglich Ziele und Aufgaben der DJK Abenberg, werden beim Diözesantag in Pilsach drei ehemalige Funktionäre der DJK Abenberg vom DJK-Sportverband Deutsche Jugendkraft ausgezeichnet.
Der langjährige Vorstand Karlheinz Hiltl und seinem langjährigen Stellvertreter Klaus Lechner wird das DJK-Ehrenzeichen in Gold verliehen. Ehrenmitglied und langjähriger dritter Vorsitzender Josef Windisch erhält für sein Engagement den DJK-Ehrenbrief.
Karlheinz Hiltl und Klaus Lechner werden beide in die Riege der Ehrenmitglieder der DJK Abenberg aufgenommen.
Die Abteilung Seniorengymnastik der Damen feiert ihr 20jähriges Bestehen.
Die Kegeldamen müssen nach einer Saison aus der Mittelfränkischen Bezirksliga absteigen.
Karin Hava löst ihre Schwester Gaby Moths als Bundessiegerin des Vorjahres ab. Durch ihre überzeugende Spielweise wird Karin Hava wieder in die DJK-Nationalmannschaft berufen. Beim Vergleichskampf gegen Österreich vertritt sie damit die DJK Abenberg auf internationaler Ebene.
Der 1. Herrenmannschaft gelingt nach zwei vergeblichen Anläufen (jeweils Vizemeister) der Aufstieg und damit die Rückkehr in die Bezirksliga B-Süd.In der Besetzung Helmut und Ernst Folwaczny, Otto Holzschuh, Hans Kuhn, Lothar Hofmann, Georgios Kampourakis, Gerhard Hesslinger, Rudolf Kratzer und Manfred Feierler konnten die Burgstädter die Rückkehr in die nächsthöhere Klasse feiern.
Die DJK-Halle ist Veranstaltungsort für ein weiteres, sehr erfreuliches Großereignis in unserer Stadt. Das Primizfest von Kaplan Tobias Scholz wird hier am 07.05., mit reger Teilnahme der Bürgerschaft, gefeiert. Im Pfarrbrief schreibt Tobias Scholz: „In sehr kurzer Zeit habt Ihr, liebe Abenberger, ein mir mein Leben lang unvergesslich bleibendes Primizfest organisiert – das ist etwas sehr Beachtliches und vor allem nicht Selbstverständliches“.
Die Herrengymnastikgruppe „Fit mit 50Plus/Minus feiert unter der bewährten Leitung von Toni Hufmann ihr 15jähriges Bestehen.
Die Mitgliederzahl beträgt am 01.12. diesen Jahres 1.103 Personen.
2007
Die Abenberger Kegler müssen die Bezirksliga B-Süd nach nur einem Jahr wieder verlassen. Ausschlaggebend war die Heimschwäche. Nur vier von elf Begegnungen konnten gewonnen werden. Ein Sieg mehr und der Klassenerhalt wäre perfekt gewesen.
Bei den Damen konnte das Ziel sofortiger Wiederaufstieg nicht realisiert werden. Punktgleich, jedoch durch die beiden verlorenen direkten Vergleiche mit Panther Ehingen, ist dieses Vorhaben nicht geglückt.
Erste und zweite Bundessiegerinnen werden bei den Seniorinnen B Monika Ziernhöld vor Marianne Windisch. Ein weiteres Highlight setzt Christian Pemsel, der bei der A-Jugend seinen Erfolg von 2005 wiederholt.
Die Abteilung Blasmusik zeigt soziale Verantwortung und übernimmt die Patenschaft für eine Zinne auf der Burg Abenberg. Anlässlich dieses Ereignisses wird, zusammen mit der Feuerwehr, das 1. Abenberger Zinnenfest auf dem Burganger durchgeführt. In den nachfolgenden Jahren wurde diese Veranstaltung fortgesetzt.
In der ordentlichen Generalversammlung am 05.10. wird eine neue Beitragsordnung einstimmig beschlossen. Die Steuergesetzgebung, die rasant steigenden Energiekosten und die anstehenden Renovierungsarbeiten machen eine Beitragserhöhung zum 01.01.2008 (die erste seit 18 Jahren) unbedingt notwendig. Die Familienfreundlichkeit und damit der DJK-Grundgedanke wird bei der Beitragserhöhung berücksichtigt.
„30 Jahre Tennis bei der DJK Abenberg“ lautet das Motto der Tennisabteilung.
Unser Kegelbruder Ernst Folwaczny übertrifft am 08.12. im Heimspiel gegen den FC Heilsbronn mit 501 Holz (331 Volle und 170 Abräumen) als erster Kegler der DJK Abenberg die 500er Schallgrenze (100 Wurf-Modus).
1.114 Menschen sind am 01.12. Mitglied unserer DJK-Gemeinschaft.
2008
Unter Federführung von Bürgermeister Werner Bäuerlein (unser weltlicher Schirmherr der 50-Jahr-Wiedergründungsfeier) und unserem Vorsitzenden Jürgen Wrobel wird der Vertrag zwischen der Stadt Abenberg und der DJK Abenberg, bezüglich Betriebskostenbezuschussung, fortgeschrieben und an die neuen finanziellen Gegebenheiten (Inflationsausgleich etc.) angepasst. Damit würdigen unser Stadtoberhaupt und die im Stadtrat vertretenen Fraktionen unsere vorbildliche Vereinsarbeit und den Beitrag der DJK Abenberg für das gesellschaftliche Leben in der Großgemeinde.
Kapuzinermönch Bruder Paul Terwitte ist am 13.04. mit dem Vortrag zum Thema: „Ethik – Warum gute Menschen erfolgreicher sind“, zu Gast in der DJK-Halle. Diese Veranstaltung knüpft nahtlos an den Erfolg vom 20.06.2005 an, als Pater Anselm Grün (Abtei Münsterschwarzach) seinen oben genannten Vortrag „Die Kunst zu leben“, vor mehr als 800 „Sinnsuchenden“, gestaltete.
Die beiden Leistungsträgerinnen der Kegelabteilung, Karin Hava und Gaby Moths, werden abermals in die DJK-Nationalmannschaft berufen. Karin Hava spielt bereits das vierte Mal in der Nationalmannschaft. Für ihre Schwester Gaby Moths ist es der zweite Einsatz für Deutschland.
Erstmalig in der Vereinsgeschichte unserer Tennisabteilung, hat mit der Seniorenmannschaft ein Team den sportlichen Aufstieg in die Bezirksklasse realisiert.
Hervorragende Arbeit leistet die „Rentnerband“ um Josef Windisch bei der Renovierung des Sportheim-Nebenzimmers.
Die DJK Abenberg feiert ein Doppeljubiläum. Die Abteilung Bauchtanz wird 10 Jahre „JUNG“ und der Hauptverein wurde vor 50 Jahren wiedergegründet.
Die Feierlichkeiten des Hauptvereins finde am 05.07. (Totenehrung und Ehrenabend) und vom 11.07. – 13.07. statt.
Die Totenehrung wird erstmals auf dem Friedhof in Abenberg durchgeführt. Stellvertretend für alle verstorbenen Mitglieder der DJK Abenberg, wird am Grab des langjährigen Vorsitzenden Karl Biburger, eine Gedenkfeier unter der Leitung von Vorstand Jürgen Wrobel abgehalten. Die würdige Umrahmung übernimmt der DJK-Musikzug.
Beim anschließenden Ehrenabend in der DJK-Halle stehen unsere langjährigen Mitglieder im Mittelpunkt des Geschehens.
Weit mehr als 400 Mitglieder werden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft werden 51 Mitglieder besonders gewürdigt. Die sehr gelungene und generalstabsmäßig organisierte Durchführung des Ehrenabends wird von Vorstand Jürgen Wrobel organisiert.
Festredner und geistlicher Schirmherr ist unser Domkapitular Rainer Brummer. Wegen seiner Verdienste für die DJK Abenberg wird er anschließend zum Ehrenmitglied ernannt.
Unser Bürgermeister Werner Bäuerlein übernimmt die weltliche Schirmherrschaft.
Die langjährigen Verdienste von Helmut Pellissier und Karlheinz Hiltl für den Verein, werden durch eine Sonderehrung besonders hervorgehoben. Diese nimmt der BLSV-Kreisvorsitzende Reinhard Dober vor.
Die Verdienste der noch lebenden „Altvorstände“ Franz Höfling, Adolf Heinloth, Reinhard Biburger und Karlheinz Hiltl werden vom Vorstand Jürgen Wrobel gewürdigt.
Die Kegelmannschaft der Damen, in der Besetzung: Karin Hava, Ulrike Meier, Gaby Moths, Marianne Schübel, Marianne Windisch und Monika Ziernhöld werden „Deutsche-DJK-Vizemeister“. Dies ist ein sehr guter Grund, diesen großartigen Erfolg öffentlich zu würdigen.
Maßgeblich zu diesem Vizemeistertitel auf Bundesebene hat der Doppelerfolg der Schwestern Karin Hava (DJK-Bundesmeisterin) und Gaby Moths (Vizemeisterin) in der Damen-Einzelwertung und das sehr gute Ergebnis ihrer Mutter als „Deutsche-DJK-Meisterin“ bei den Seniorinnen B.
Eine „wahrscheinlich“ einmalige Familienleistung in ganz Deutschland.
Die Jugendbeauftragten der DJK, Christian Arnold und Andreas Windisch, organisieren am darauffolgenden Freitag einen sehr gelungenen Rockabend mit der Band „Too Konfused“.
Am 12.07. trifft das Puppentheater Schwabach mit dem Stück „Geschichten mit dem kleinen Raben“ voll den Nerv beziehungsweise den Zeitgeist unseres Nachwuchses.
Das Festprogramm am Samstag wird von der Jugendflötengruppe, der Damengymnastikabteilung, der Kegelabteilung, der Bauchtanzgruppe, der DJK Blasmusik und dem Jugendorchester gestaltet. Das Tennis-Echo gibt ein viel umjubeltes Gastspiel. Eine Power-Point-Präsentation, mit Bildern aus den letzten 50 Jahren, von Ehrenmitglied Franz Kornbacher moderiert und von unserem „Webmaster“ Jürgen Miehling koordiniert, findet viel Beifall.
Unter dem Motto „Wir lassen uns feiern“ gastieren Humorist Wolfgang Düringer (bekannt durch Fasching aus Franken), die Artistik-Tanzgruppe der DJK Schwabach und die Rock´n Roll Gruppe „The Highlights“ vom RRC Schwand in der DJK-Halle. Mit “Beifallsraketen” werden die Künstler verabschiedet.
Die Moderation der Festaktivitäten wird vom Beisitzer innerhalb der Vorstandsbasis und Verfasser dieser Chronik übernommen. Er ist auch für das Organisationskonzept (u. a. auch für die Verpflichtung der Künstler) der Feierlichkeiten am Samstag zuständig und verantwortlich.
Der sonntägliche Festgottesdienst wird von „New Spirit“ und vom DJK-Musikzug musikalisch umrahmt. Der Festzug zur DJK-Halle, der Frühschoppen mit der Original Abenberger Blasmusik (OAB) und das Mittagessen in der Halle, schließen sich an.
Anschließend war der Zauberer Peter Dolezyk und sein Mitarbeiter für die Unterhaltung der Kinder zuständig.
Das Freundschaftsspiel der 1. Fußballmannschaft gegen den TSV Kornburg (Bezirksoberliga) rundet das Festwochenende ab.
Im Namen der Vorstandschaft der DJK Abenberg bedankt sich Gerhard Hörauf bei allen Helferinnen und Helfern, die vor und hinter den Kulissen mitgewirkt haben, damit das Fest gelingen konnte.
Großen Dank auch an Helmut Pellissier und sein Team für die Gestaltung und Koordination der sehr gelungenen Festschrift.
Eingebettet in die Jubiläumsfeierlichkeiten „50 Jahre Wiedergründung DJK Abenberg“, veranstaltet die Bauchtanzabteilung unter der Leitung von Karin Sams, am 10.09. eine „Orientalische Nacht“ unter dem Motto: Tausend und eine Nacht im Aben(d)(berger)land.
Weitere Veranstaltungen werden im Verlauf des Jubiläumsjahres von den Abteilungen Aerobic (zwei öffentliche Auftritte auf dem Raiffeisenparkplatz), Blasmusik (Frühschoppen), Damengymnastik (Frauenfrühstück), Handball (Auftritt von Bernd Regenauer), Kegelabteilung (Diözesanmeisterschaft) und Tennis (Stadtmeisterschaft) durchgeführt.
Bei der Jahreshauptversammlung am 10.10. übermittelt unser zweiter Bürgermeister Hans Zeiner die Grüße der Stadt Abenberg und sagt Dank an die Vorstandschaft und allen die mitgeholfen haben, das Fest „50 Jahre Wiedergründung der DJK Abenberg“ zu feiern.
2009
Die Herren 50 der Tennisabteilung spielen nach ihrem Aufstieg in der Bezirksklasse 1. Bei der Tennisberichterstattung handelt es sich – auch in den nachfolgenden Jahren- immer um die Spielgemeinschaft TSV Wassermungenau/DJK Abenberg.
Wie spannend und aufregend der Kegelsport sein kann, demonstriert am 28.03. die 1. Damenmannschaft im letzten Rückrundenspiel der Saison gegen den TSV Ochenbruck.
In einem Herzschlagfinale sichert sich die Damenmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga Mittelfranken. Vor den Schlusspaarungen lag unsere Mannschaft mit 82 Holz zurück. Dank der herausragenden Leistungen von Karin Hava und ihrer Schwester Gaby Moths, konnte das Spiel „gedreht“ und mit 6 Holz Vorsprung der Sieg sichergestellt werden.
Nach 2005 (B-Jugend) und 2007 kann Christian Pemsel erneut die DJK-Bundesmeisterschaft bei der A-Jugend gewinnen.
Höhepunkt des Vereinsgeschehens in diesem Jahr ist das 50jährige Gründungsjubiläum der Abteilung Blasmusik. Am 09.05. findet in der vollbesetzten DJK-Halle ein überaus gelungenes Jubiläumskonzert statt.
Die beiden verbliebenen Musiker der ersten Stunde, Manfred Braun und Adolf Schmidt, werden für 50jähriges Schaffen zum Wohle der DJK Blasmusik besonders geehrt.
Ein besonderes Jubiläumsgeschenk übermittelt Franz Höfling (1. Vorstand von 1958 – 1960 und Abteilungsgründer bzw. Abteilungsleiter des Musikzuges von 1959 - 1961) zum Abschluss des Abends.
Nach intensiven Bemühungen und Gesprächen durch Vorstand Jürgen Wrobel, konnte Franz Höfling, kurz vor der 50-Jahr-Feier im Jahr 2008, für einen Wiedereintritt in die DJK Abenberg gewonnen werden. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er selbst nicht an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen. Seine Ehefrau übergab dem Musikzug eine handgeschnitzte heilige Cecilia, die Schutzpatronin der Musiker.
Die weibliche Handball-B-Jugend der Spielgemeinschaft Schwabach/Roth und Abenberg gelingt der Aufstieg in die Bezirksoberliga.
Die Abteilung Damengymnastik besteht 35 Jahre. Ein Ausflug nach Dinkelsbühl und der Besuch der Feuchtwanger Kreuzgangspiele mit dem Stück „Der zerbrochene Krug“ stehen im Mittel punkt der Feierlichkeiten.
Eine gewisse Zäsur im Vereinsleben erfolgt auf der Jahreshauptversammlung am 09.10.Der 1. Vorstand Jürgen Wrobel und der 1. Kassier Hans Maurer treten wegen Meinungsverschiedenheiten bezüglich Heizungserneuerung, diese Meinungsverschiedenheiten waren auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 02.08. aufgetreten, mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen von ihren Ämtern zurück.
Der zweite Kassier Daniel Zeiner legt sein Amt aus beruflichen Gründen nieder. Die langjährige Schriftführerin Maria Sorsche stellt ihr Amt ebenfalls zur Verfügung und beendet ihre Tätigkeit mit den Neuwahlen im März 2010.
Die zweite Vorsitzende Beate Laußer und der dritte Vorstand Helmut Pellissier führen den Verein bis zu den Neuwahlen am 20.03.2010.
Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung zählt der Verein 1.081 Mitglieder.
2010 - 2019
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Seit 2020
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Verfasser:
Gerhard Hörauf

